Samstag, 13. Januar 2018

Safran-Kokos-Gugelhupf mit Cranberries und Schokolade

Etwas, das schon sehr lange auf meiner "to-bake-with"-Liste steht, ist Safran, das bekanntermassen teuerste Gewürz der Welt. Höchste Zeit also, endlich etwas damit zu kreieren. Obwohl er vor allem aus salzigen Kreationen wie beispielsweise einem Risotto bekannt ist, schmeckt er mir süss fast noch besser. Denn sein intensiver Eigengeschmack gibt jedem Kuchen das gewisse Etwas. So auch diesem hier. Übrigens: In meiner Heimat, dem Kanton Wallis in der Schweiz, gibt es seit mehreren Jahrhunderten eine "Safranplantage", die einzige in der Schweiz. In Mund, auf ca. 1200 Metern über Meer, hat der Anbau dieses kostbaren Gewürzes aufgrund hervorragender klimatischer Bedingungen Tradition. Aber freut euch nicht zu früh - ernten darf man ihn nämlich nicht. Dies ist nur ganz wenigen vorbehalten.



Falls ihr denkt hui, dieses Mal hat sie es mit der Sättigung aber leicht übertrieben, kann ich euch beruhigen: Mein Gugelhupf erstrahlt tatsächlich in dieser leuchtend gelb-orangenen Farbe. Ich habe den Safran mit Kokosnuss kombiniert, deren exotisches Aroma hervorragend mit dem Safran harmoniert. Für die fruchtige Note sorgen getrocknete Cranberries. Abgerundet wird das Ganze durch eine köstliche Schokoladenganache. Die herbe Schokolade und der würzige Safran - ein Hochgenuss sondergleichen. Ihr merkt schon - diese Kreation hat es mir sehr angetan und so handelt es sich bei ihr um eine meiner Liebsten hier auf dem Blog. Das Rezept dazu ist eigentlich zufällig so gut geworden. Denn eigentlich hatte ich mir im Voraus andere Mengenangaben notiert. Da ich aber immer mehrere Dinge gleichzeitig mache (Backen, Memos sprechen, Serien schauen...), habe ich fälschlicherweise die doppelte Menge Kokosdrink verwendet - zum Glück! Denn der Gugelhupf ist dadurch unglaublich saftig und fluffig geworden.



Was ihr dazu braucht:

(Für einen kleinen Gugelhupf)

Für den Gugelhupf:
100g Butter
390mg Safran, gemahlen (3 Briefchen bei mir)
150ml Kokosdrink
1 Ei
125g Zucker
1 Prise Salz
110g Mehl
2 EL Kokosraspeln
ca. 1/4 TL Backpulver
45g Cranberries, getrocknet

Für die Schokoladenganache:
50ml Sahne
50g Zartbitterschokolade

Zusätzlich:
Etwas Mehl
Kokosraspeln für die Dekoration
Safranfäden für die Dekoration



So geht's:

1. Butter in eine Pfanne geben und schmelzen. Safran hinzugeben, mit einem Schneebesen gut verrühren und abkühlen lassen.

2. Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Gugelhupfform mit Butter gut einfetten.

3. In der Zwischenzeit Cranberries mit ganz wenig Mehl vermischen, dies sorgt dafür, dass sie beim Backen nicht alle nach unten absinken. Ei mit Zucker und Salz cremig aufschlagen. Bezüglich Kokosdrink: Ich habe nicht pure Kokosmilch verwendet, sondern den Kokosdrink von Alpro, der neben Kokosmilch auch noch Wasser und Reis enthält. Butter abwechselnd mit dem Kokosdrink unter die Ei-Zucker-Mischung rühren. Mehl mit Backpulver und Kokosraspeln vermischen, dazusieben und nur so lange einrühren, bis alle Zutaten miteinander verbunden sind. Zum Schluss die Cranberries (ohne das Mehl) unterheben.

4. Den Teig in die vorbereitete Gugelhupfform füllen und für 23-25 Minuten in der Mitte des Ofens backen. Die Backzeit hängt dabei von eurem Ofen und eurer Gugelhupfform ab: Ich habe eine kleine von Nordic Ware - Darin backen die Kuchen relativ schnell. Am besten nach 23 Minuten die Stäbchenprobe machen und dann eventuell noch länger im Ofen lassen. Herausnehmen und komplett abkühlen lassen.

5. Für die Schokoladenganache die Schokolade grob hacken. Die Sahne in einen kleinen Topf geben und bis kurz vor dem Kochen erwärmen. Vom Herd nehmen und die Schokolade hinzugeben. Rühren, bis sie komplett geschmolzen ist. Anschliessend nach Belieben über den Gugelhupf giessen. Mit Kokosraspeln und Safranfäden dekorieren.



Wie ihr es bereits meinen einleitenden Worten entnehmen konntet, bin ich von dieser Kreation unglaublich begeistert. Die Würze des Safrans, die exotische Note der Kokosnuss, das Fruchtige der Cranberries und das leicht herbe Aroma der Zartbitterschokolade - Ein geschmackliches Feuerwerk sondergleichen. Ich hoffe, dass euch dieser Gugelhupf mindestens genau so gut mundet wie mir. Ich wünsche euch viel Spass beim Ausprobieren,

eure Sarah.

Samstag, 6. Januar 2018

Gefüllte Dreikönigsbrötchen

Ich bin zurück. Nach mehr als einem halben Jahr Pause bin ich bereit für ein neues Jahr voller süsser Köstlichkeiten. Über die Gründe meiner Auszeit habe ich auf Instagram bereits erzählt. Für diejenigen, die es nicht mitbekommen haben, fasse ich das Ganze hier nochmals kurz zusammen.



Ein erster Grund war, dass ich nach Abschluss meines Studiums eine kleine Auszeit brauchte. Diese habe ich genutzt, um ein persönliches Projekt zu realisieren, welches zwar mit Backen zu tun hatte, die Rezepte waren aber nicht für den Blog bestimmt. Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht sagen, zu gegebener Zeit gibt es dann mehr Informationen.

Als zweiter Grund gilt meine Arbeit während des Sommers. Bereits zum 10. Mal habe ich die Saison auf der Riederfurka in der Villa Cassel gemeinsam mit einer lieben Kollegin den dazugehörigen Teesalon, ein kleines Café, geschmissen. Eine sehr spannende und abwechslungsreiche Arbeit, die auch mit viel Kuchenbacken verbunden war. In meiner Freizeit hatte ich dann schlicht und einfach keine Lust mehr, etwas für den Blog zu kreieren. Zusätzlich hatte ich während dieser Zeit erhebliche gesundheitliche Probleme, die mittlerweile zwar besser, aber nach wie vor nicht verschwunden sind. Somit musste ich die wenige Energie, die ich hatte, vollkommen auf die Arbeit konzentrieren.

Und last but not least hatte ich zu Beginn des letzten Jahres ein bisschen die Lust an Instagram und dem Bloggen verloren. Mittlerweile folgen mir über 20'000 Menschen - eine Zahl, die für mich nach wie vor nicht zu fassen und auch nicht vorstellbar ist. Diesen Menschen möchte ich natürlich etwas bieten, was aufgrund der Gründe 1 und 2 leider nicht möglich war. Dadurch entstand eine Art Druck. Ein Druck, etwas backen zu müssen, ein Rezept kreieren zu müssen und etwas auf den Blog stellen zu müssen. Mir ging es, und geht es auch nach wie vor, immer darum, meinen Lesern, euch, mit dem was ich mache zu inspirieren und ich will euch die Möglichkeit geben, meine Rezepte auszuprobieren. Und dabei hatte ich immer unglaubliche Freude und ganz viel Spass. Leider geht es nicht allen darum. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es einigen nur um Likes und die Anzahl Follower geht, was ich persönlich unglaublich schade finde. Dies hat die Entscheidung meiner Auszeit dann nochmals verstärkt. Versteht mich bitte nicht falsch, ich habe dank Instagram wundervolle Menschen kennengelernt, mit welchen mich teilweise eine richtige Freundschaft verbindet. Im Kopf bleiben nur oft die negativen Erlebnisse besonders gut in Erinnerung.

Nun habe ich die Freude und den Spass an der Sache wiedergefunden. Ich bin voller Ideen für neue Kreationen, die erste präsentiere ich euch heute. Ich werde das Ganze aber vollkommen ohne Druck angehen und nur dann etwas posten, wenn ich Lust und Zeit dazu habe. Dies ist positiv für mich, aber ganz bestimmt auch für euch, denn so kann ich euch die Qualität bieten, die ich gerne möchte.



Genug der langen Reden, hier kommt mein erstes Rezept für 2018. Passend zum heutigen Dreikönigstag darf ich euch meine würzigen, gefüllten Dreikönigsbrötchen vorstellen. Bei uns in der Schweiz ist es am 6. Januar traditionell üblich, einen köstlichen Dreikönigskuchen zu verspeisen, der sich aus verschiedenen einzelnen Brötchen zusammensetzt. Die Brötchen kommen ganz pur daher oder aber sie beinhalten Rosinen oder Schokolade. In einem der Brötchen befindet sich eine Königsfigur - wer sie findet, darf sich für den Tag König nennen. In unserer Familie war er dann immer von jeglichen haushaltlichen Pflichten befreit. In Frankreich hingegeben gibt es die sogenannte "Galette des Rois", ein Blätterteigkuchen gefüllt mit einer Mandelmasse, dem "Frangipane". Meine Brötchen sind eine Kombination aus diesen beiden Traditionen. Es handelt sich um einen Hefeteig, der mit einer Mandelmasse und Rosinen gefüllt ist. Für die besondere Note habe ich sowohl den Hefeteig als auch die Füllung mit Chai-Gewürz aromatisiert. Eine himmlische Geschmackskombination, die sich sowohl zum Frühstück, Brunch oder zum nachmittäglichen Kaffee geniessen lässt.

Was ihr dazu braucht:

(Für ca. 15 Brötchen)

Für den Hefeteig:
500g Mehl
21g Hefe
2.5dl Milch
1/4 TL Zimt, gemahlen
1/4 TL Kardamom, gemahlen
1 Msp. Ingwer, gemahlen
1 Msp. Nelken, gemahlen
1 Msp. Szechuanpfeffer, gemahlen
100g Butter
1 Ei
90g Zucker
1 TL Salz

Für die Füllung:
400g Mandelmasse (Marzipan)
60g Rosinen oder Korinthen
4-5 EL Milch
1/4 TL Zimt, gemahlen
1/4 TL Kardamom, gemahlen
1 Msp. Ingwer, gemahlen
1 Msp. Nelken, gemahlen
Mandelblättchen, nach Geschmack und Gutdünken

Zusätzlich:
Milch, zum Bestreichen
Mandelblättchen oder Hagelzucker, zum Bestreuen



Und so geht's:

1. Für den Hefeteig das Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Vertiefung formen. Milch lauwarm erwärmen (sie darf auf keinen Fall zu heiss sein). Die Hefe in ein kleines Schüsselchen geben und 2 TL des Zuckers hinzugeben. Ein kleines bisschen der Milch hinzugeben und rühren, bis sich die Hefe komplett aufgelöst hat. Dieses Gemisch anschliessend in die Vertiefung geben, mit etwas Mehl bedecken und für ca. 15 Minuten stehen lassen (Vorteig).

2. In der Zwischenzeit die Milch nochmals erwärmen, dieses Mal mitsamt der Gewürze. Die Butter beifügen und darin schmelzen lassen. Vom Herd nehmen, lauwarm abkühlen lassen und anschliessend das Ei einrühren.

3. Sobald sich der Vorteig entwickelt hat, das Milchgemisch sowie den Rest des Zuckers und das Salz hinzugeben. Mit den Knethacken des Handrührgeräts oder der Küchenmaschine während ca. 10-15 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Diesen anschliessend auf die Arbeitsfläche geben und für weitere 5 Minuten mit den Händen kneten und bearbeiten. Den Teig zurück in die Schüssel geben, mit einem Küchentuch bedecken und für ca. 1-1.5 Stunden bei Zimmertemperatur (idealerweise bei 30 Grad) aufgehen lassen.

4. Für die Füllung alle Zutaten bis auf die Mandelblättchen mit den Händen oder einer Gabel zusammenfügen. Kugeln von 20-25g formen.

5. Sobald der Teig aufgegangen ist geht es ans Füllen und Formen der Brötchen. Hierfür jeweils 50g Teig nehmen, zu einer Kugel formen und mit den Fingern flach drücken. Eine Kugel Mandelfüllung in die Mitte geben, einige Mandelblättchen darüber geben, wiederum zu einer Kugel formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Achtung: Genügend Platz zwischen den einzelnen Brötchen lassen, da sie noch aufgehen werden. Ich habe zwei Bleche genommen. Wiederum mit einem Küchentuch bedecken und für 30 Minuten bei wiederum 30 Grad aufgehen lassen. Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

6. Nachdem die Brötchen nochmals aufgegangen sind, mit Milch bepinseln und Mandelblättchen darauf streuen. In der Mitte des Ofens für 15-18 Minuten backen. Wenn ihr wie ich zwei Bleche habt, werden sie nacheinander gebacken.



Die Brötchen schmecken einfach nur köstlich. Saftig, süss und sehr aromatisch - sie sind mit Abstand meine bislang liebste Hefekreation. Wer keine Rosinen mag, kann diese einfach weglassen oder sie durch andere getrocknete Früchte, wie beispielsweise Cranberries, ersetzen. Ich wünsche euch viel Freude beim Ausprobieren,

eure Sarah.

Freitag, 19. Mai 2017

Rhabarber-Erdbeer-Törtchen mit Haselnuss

Es ist ruhiger geworde hier auf meinem Blog. Was nicht heisst, dass ich nicht mehr backe, im Gegenteil. Allerdings sind die Kreationen nicht für meinen Blog bestimmt. Für mein neustes Rezept habe ich mir dafür etwas besonderes einfallen lassen. Eine Kombination aus Rhabarber und Erdbeere.



Was für ein Dreamteam diese beiden doch sind! Und ja, es war mal wieder an der Zeit, meine beiden Lieblinge miteinander zu kombinieren, die Tarte und den Curd. Mein Törtchen beginnt mit einem knusprigen und sehr aromatischen Haselnussmürbeteig, auf dem eine Schicht Zartbitterschokolade ihren Platz findet. Anschliessend folgt ein cremiger Rhabarber-Erdbeer-Curd mit einem Hauch Limette, gefolgt von einem Rhabarber-Erdbeer-Kompott. Als Topping gibt es schliesslich eine Frischkäsemousse mit Haselnusskrokant und geraspelter Zartbitterschokolade.



Was ihr dazu braucht:

(Für eine Tarte von 18cm Durchmesser)

Für den Haselnussmürbeteig:
120g Mehl
40g Haselnüsse, gemahlen und geröstet
70g Puderzucker
1 Vanilleschote, ausgekratztes Mark
1 Prise Salz
75g Butter, kalt und in Stücken
1 kleines Ei
evt. etwas Wasser

Für das Haselnusskrokant:
35g Zucker
35g Haselnüsse, grob gehackt
1/2 EL Butter

Für den Rhabarber-Erdbeer-Curd:
180g Rhabarber
120g Erdbeeren
etwas Wasser
ca. 150g Zucker (nach Geschmack)
1 Limette, abgeriebene Schale und 1-2 Spritzer Saft
1 Vanilleschote, ausgekratztes Mark
3 Eigelbe
ca. 25g Maisstärke

Für das Rhabarber-Erdbeer-Kompott:
100g Rhabarber
100g Erdbeeren
etwas Wasser
200g Gelierzucker

Für das Frischkäsetopping:
200g Frischkäse (z.B. Philadelphia)
1dl Sahne
2-3 EL Puderzucker
2/3 des Haselnusskrokants, fein gemahlen
20g Zartbitterschokolade, geraspelt

Zusätzlich:
ca. 20g Zartbitterschokolade



Und so geht's:

1. Für den Mürbeteig Mehl, Haselnüsse, Puderzucker, Salz und Vanillemark in eine Schüssel geben und gut miteinander vermischen. Kalte Butterstücke hinzugeben und mit den Händen zu einer krümeligen, sandigen Masse verarbeiten. Das Ei hinzufügen und kurz zu einem Teig kneten. Je nach Grösse des Eis muss noch etwas mehr Mehl (wenn zu feucht) oder Wasser (wenn zu trocken) hinzugegeben werden. Nachdem der Teig eine geschmeidige Konsistenz erhalten hat, in Frischhaltefolie einpacken und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

2. Eine Tarteform  mit 18cm Durchmesser bereitstellen, eingefettet werden muss sie nicht. Den Teig nach der Kühlzeit ausrollen und in die Form geben. Nochmals für 30 Minuten kühl stellen. Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Boden der Tarte mit einer Gabel einstechen und für insgesamt ca. 30-35 Minuten backen (davon 15 Minuten blind und in der unteren Hälfte des Ofens und 15-20 Minuten ohne Hülsenfrüchte und Backpapier in der Mitte des Ofens). Herausnehmen und abkühlen lassen.

3. Zartbitterschokolade über einem Wasserbad schmelzen und auf den Boden des Mürbeteiges giessen. Gleichmässig verteilen und im Kühlschrank fest werden lassen.

4. Für den Rhabarber-Erdbeer-Curd Rhabarber und Erdbeeren in Stücke schneiden und mit wenig Wasser weich kochen. Anschliessend fein pürieren. Zucker, Limettenschale und -saft sowie Vanillemark hinzugeben und erwärmen. In einer Schüssel Eigelbe mit Maisstärke und etwas Wasser (nur gerade soviel, damit sich die Zutaten miteinander verrühren lassen) gut vermischen. Die Rhabarber-Erdbeer-Masse langsam und unter ständigem Rühren zum Eigemisch giessen (damit das Ei nicht stockt). Anschliessend alles zurück in den Topf geben und unter ständigem Rühren aufkochen. Die Masse sollte nun solange und wiederum unter ständigem Rühren kochen, bis sie schön eingedickt ist. Anschliessend noch heiss auf den Mürbeteig geben. Bei Zimmertemperatur abkühlen lassen, anschliessend für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

5. Für das Rhabarber-Erdbeer-Kompott Rhabarber und Erdbeeren in Stücke schneiden und mit ganz wenig Wasser in einen Topf geben. Den Zucker hinzugeben, aufkochen und anschliessend für 4 Minuten kochen lassen, bis eine kompott- oder marmeladenähnlich Konsistenz erreicht ist. Die Masse dann noch heiss auf den Curd geben und gleichmässig verteilen. Nochmals für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank geben.

6. Für das Frischkäsetopping den Frischkäse mit Puderzucker, Haselnusskrokant und Schokolade vermischen. Sahne steif schlagen und sorgfältig unter den Frischkäse heben. In einen Spritzbeutel geben und nach Lust und Laune auf der Tarte verteilen. Mit dem übrig gebliebenen Haselnusskrokant dekorieren.



Zugegeben, ich bin kein grosser Rhabarberfan. In dieser Kombination mit Erdbeere, Rhabarber und Haselnuss schmeckt er aber sogar mir hervorragend. Überzeugt euch doch selber und probiert es aus. Ich wünsche euch viel Freude dabei,

Eure Sarah.

Freitag, 14. April 2017

French Toast à la Sarah

Es ist etwas ruhiger geworden hier auf meinem Blog. Was einfach damit zu tun hat, dass ich momentan zwar ziemlich viel backe, allerdings nicht für meinen Blog. Pünktlich zum Start der Osterfeiertage gibt es nun aber eine neue Kreation von mir. Es handelt sich um meine Version der bekannten "French Toasts".



Was sie zu meiner Version macht? Nun, ich habe sie nicht nur in eine Eimischung getunkt, sondern ebenfalls paniert, und zwar gleich doppelt. Wenn schon denn schon. Gesüsst habe ich die Panade mit Ahornsirup, verfeinert ist sie mit Quark, Sahne und, da ein gewisser spezieller Touch nicht fehlen darf, Rosmarin. Die French Toasts schmecken schon pur gegessen himmlisch - unfassbar saftig und aromatisch. Aber selbstverständlich habe ich mir noch ein paar passende "Dips" dazu einfallen lassen.



Da Erdbeeren und Rhabarber gerade Saison haben, habe ich mich dazu entschieden, aus ihnen zwei köstliche Dips herzustellen. Einerseits ein Erdbeer-Rhabarber-Kompott, das ich mit etwas Vanille und Limette verfeinert habe, und andererseits einen Erdbeerquark mit marokkanischer Minze aus dem eigenen Garten, sowie Limette. Dazu gibt es noch Ahornsirup und, für die nussige Note, geröstete Pekannüsse. Ein Träumchen.



Was ihr dazu braucht:

(Für 2 Personen)

Für die French Toasts:
2 Scheiben Brot (Weissbrot oder Brioche)
2 Eier
2-3 EL Ahornsirup
1 EL Quark
1 EL Sahne
1 Prise Salz
1/2 - 1 TL Rosmarin, gemahlen (je nach Geschmack)

Für das Erdbeer-Rhabarber-Kompott:
75g Rhabarber
50g Erdbeeren
1-2 EL Zucker (je nach Geschmack)
1 Vanilleschote, ausgekratztes Mark
1/2 Limette, abgeriebene Schale

Für den Erdbeerquark:
100g Magerquark
40g Erdbeeren, püriert
2 EL Pfefferminzsirup
1/2 Limette, abgeriebene Schale
2-3 Blatt frische Minze, fein gehackt

Zusätzlich:
Ahornsirup
40g Pekannüsse, gehackt und geröstet
Paniermehl
Butter zum Braten der French Toasts



Und so geht's:

1. Für den Erdbeerquark alle Zutaten gut miteinander verrühren. Bis zum Gebrauch in den Kühlschrank stellen.

2. Für den Erdbeer-Rhabarber-Kompott Erdbeeren vierteln und den Rhabarber in Scheiben schneiden. Mit ganz wenig Wasser in einen Topf geben und bei niedriger Temperatur, gemeinsam mit dem Zucker, weich kochen. Mit Vanille und Limettenschale abschmecken. Leicht anpürieren, es dürfen aber ruhig noch einige Stückchen drin bleiben.

3. Für die French Toasts Eier mit einem Schwingbesen gut verquirlen. Ahornsirup, Quark, Sahne, Salz und Rosmarin hinzugeben. Paniermehl in einen Teller geben. Die Brotscheiben nun zunächst in die Eimischung tunken, ruhig ca. 1 Minute drin lassen, so dass sie sich schön vollsaugen können. So werden sie danach herrlich saftig. Anschliessend ins Paniermehl geben, schauen dass alle Seiten damit überzogen sind. Um einen schön knusprigen Mantel zu bekommen, paniere ich das Brot noch ein zweites Mal, indem ich es zunächst wieder kurz in die Eimischung gebe, dann im Paniermehl  wälze. Falls etwas Ei und Paniermehl übrig bleibt, die Paniermehlbrösel in die Eimischung geben, diese können dann ebenfalls kurz zu knusprigen Brösel gebraten werden.

4. Eine Bratpfanne auf mittlere Temperatur erwärmen, 1-2 EL Butter hineingeben und warten, bis sie geschmolzen ist. Das Brot nun hineinlegen und von allen Seiten schön goldbraun braten. Dabei am besten daneben stehen bleiben und immer wieder etwas Butter hinzugeben.

5. Die French Toasts werden am besten warm genossen. Ich habe die Dips, also den Erdbeer-Rhabarber-Kompott, den Erdbeerquark, den Ahornsirup sowie die Pekannüsse in kleine Schälchen gegeben, so kann sich jeder nehmen was er möchte. Bei den Dips sind der Kreativität allerdings keine Grenzen gesetzt. So passen auch Joghurt Nature, frische Beeren oder Apfel-Zimt-Kompott herrlich dazu.



Diese French Toasts sind perfekt für's Frühstück oder einen Brunch geeignet. Aber auch für diejenigen, die es zum Abendessen gerne süss mögen, sind sie wunderbare, einfach zubereitete Köstlichkeit. Ich wünsche euch viel Spass beim Nachmachen und wunderschöne Ostertage,

eure Sarah.

Freitag, 7. April 2017

Buttrige Hefebrötchen

Ein Rezept, das ich euch schon lange vorstellen wollte, ist das meines Hefezopfs. Denn diesen gibt es für meine Familie jeden Sonntag zum Frühstück. Und wie mein Papa so schön zu sagen pflegt, ohne ihn ist es eben kein richtiger Sonntag.



Passend zu Ostern habe ich den Teig dieses Mal in kleine Brötchen verwandelt, denn so passen sie perfekt zum Osterbrunch. Das Rezept dazu habe ich von meiner Mama, die es wiederum von ihrer Mama bekam. Ein paar Kleinigkeiten habe ich verändert und so wurde daraus das für mich beste Hefezopfgebäck. Wie ihr Name schon sagt basieren sie auf einem Hefeteig, der mit einer grossen Menge Butter angereichert ist. Ich kann euch sagen, fluffiger und saftiger geht es fast nicht. Das Geheimnis dazu? Nun, erstens werden die Zutaten in lauwarmer Temperatur verarbeitet. Zweitens wird ein Vorteig hergestellt, damit sich die Hefe bereits ein erstes Mal entfalten kann. Und drittens wird der Teig sehr sehr lange mit einer Küchenmaschine, und anschliessend aber auch noch von Hand bearbeitet. Die Brötchen lassen sich übrigens je nach Lust und Laune mit vielen weiteren Zutaten wie Rosinen, Schokolade oder getrockneten Aprikosen z.B. anreichern. Oh etwas noch, bevor ich euch dann das Rezept verrate. Ihr könnt sie auch sehr gut einfrieren und wann immer ihr Lust habt herausnehmen und kurz, mit etwas Wasser beträufelt, nochmals aufbacken. Sie schmecken wie frisch zubereitet.



Was ihr dazu braucht:

(Für 7-8 Brötchen à 120g)

Für den Hefeteig:
500g Mehl
22g Hefe
2.5dl Milch
100g Butter
1 Ei
4 TL Zucker
1 TL Salz

Zusätzlich:
Hagelzucker oder Mandeln für das Topping
1 Ei
etwas Milch



Und so geht's:

1. Für den Hefeteig Mehl in eine Schüssel geben. Milch lauwarm erwärmen. Wichtig ist hier, dass die Temperatur wirklich lauwarm ist. Denn sowohl bei einer zu kalten als auch einer zu heissen Temperatur fühlt sich die Hefe nicht wohl. Einen kleinen Teil davon in ein Glas geben. Die Hefe darin auflösen und 1 TL des Zuckers dazugeben. Nun in der Mitte des Mehls eine Mulde formen und dieses Hefe-Milch-Gemisch hineingiessen. Mit wenig Mehl vermischen und bedecken. Mit einem Tuch zudecken und an einem warmen Ort bei ca. 30 Grad 15-30 Minuten gehen lassen (Vorteig).

2. In der Zwischenzeit die Milch nochmals lauwarm erwärmen. Die Butter in Stücken dazugeben und darin schmelzen lassen. Vom Herd nehmen und das Ei hinzugeben. Gut verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist.

3. Wenn sich der Vorteig entwickelt hat, diese Milchmischung sowie das Salz und den Rest des Zucker hinzugeben. Wer mag kann ein paar Gewürze wie Zimt, Vanille oder Kardamom hinzugeben, oder aber auch etwas erfrischendes wie Orangen- oder Zitronenschale. Mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine für ca. 15 Minuten "kneten". Anschliessend noch ca. 5 Minuten von Hand zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Erneut mit einem Tuch abdecken und für 1 Stunde bei wiederum 30 Grad gehen lassen.

4. 8 kleine "Kuchenförmchen" mit einem Durchmesser von 8cm mit Butter einfetten. Solltet ihr keine solche Förmchen haben, könnt ihr die Brötchen auch einfach auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech backen. Den Hefeteig aus der Schüssel nehmen. Dies ist nun der Punkt, an dem ihr was auch immer ihr mögt zum Teig hinzufügen könnt, beispielsweise ein paar Schokowürfelchen oder Rosinen. Teigstücke von jeweils 40g abwiegen und zu kleinen Kugeln formen. Jeweils 3 Kugeln in ein Förmchen oder auf das Backblech geben. Anstatt 3 Kügelchen à 40g könnt ihr auch eine Kugel von 120g abwiegen und in die Form bzw. auf das Backblech geben. Mit einem Küchentuch bedecken und nochmals für 30 Minuten aufgehen lassen. Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

5. Ein Ei mit etwas Milch vermischen und die Oberfläche der Brötchen damit bestreichen. Nun könnt ihr je nach Geschmack etwas Hagelzucker oder Mandelstifte darüber verteilen. Sie schmecken aber auch ohne Topping himmlisch. Für ca. 14-15 Minuten in der Mitte des Ofens backen.



Diese Brötchen sind für mich eine perfekte Köstlichkeit zum Frühstück, zum Brunch oder aber auch zum Abendessen. Ich mag sie am liebsten mit, ja ich weiss, noch mehr Butter, aber wenn schon denn schon. Dazu nehme ich dann etwas Marmelade, momentan gerade Erdbeere, oder Akazienhonig. Probiert sie doch selber aus und überzeugt euch von ihrem unglaublichen Geschmack. Ich wünsche euch viel Freude dabei,

eure Sarah.


 
 

Dienstag, 28. März 2017

Kokos-Limetten-Törtchen mit Ricotta und Erdbeeren (glutenfrei)

Wer meine Blogposts regelmässig liest, der weiss, dass ich ihn liebe. Die Rede ist vom Frühling. Die wärmeren Temperturen und die herrliche Sonne - ein Traum. Neben Himbeeren kommen auch Erdbeeren endlich wieder in die Geschäfte. Zugegeben, Erdbeeren mag ich ja sogar noch etwas lieber als Himbeeren. Verständlich also, dass ich aus den ersten qualitativ hochwertigen gleich etwas kreieren musste.



Vor einiger Zeit hat meinen Mama in einer Zeitschrift etwas über die Kombination von Kokosnuss und Limette gelesen - das müsse ich unbedingt auch einmal ausprobieren. Nun ihr Wunsch ist mir Befehl. Was ich daraus gemacht habe? Ein Kokos-Limetten-Törtchen mit Ricotta und Erdbeeren, das an Saftigkeit fast nicht zu übertreffen ist. Der Grund dafür ist Ricotta. Zusätzlich befinden sich Limettenschale und -saft, Kokosraspeln und Mandeln darin. Das Mehl habe ich dieses Mal übrigens weggelassen, wodurch diese Kreation eine glutenfreie Köstlichkeit darstellt. In der Konsistenz ist dieser Kuchen so etwas zwischen einem Kuchen und einem Cheesecake - schwer in Worte zu fassen, im Geschmack aber schlicht und einfach himmlisch. Ach so, das Topping hätte ich beinahe vergessen. Es besteht aus einem Erdbeer-Limetten-Curd, einer leichten Kokoscrème sowie frischen Beeren.



Was ihr dazu braucht:

(Für einen Kuchen von 20cm Durchmesser)

Für den Kokos-Limetten-Kuchen:
90g weiche Butter
190g Zucker
1 Vanilleschote, ausgekratztes Mark
2 Limetten, abgeriebene Schale und Saft von einer halben davon
3 Eier, Zimmertemperatur
225g Ricotta, Zimmertemperatur
110g Kokosraspeln
110g gemahlene Mandeln (ohne Schale)
25g Mandelblättchen

Für den Erdbeer-Limetten-Curd:
220g Erdbeerpüree
1 Limette, abgeriebene Schale und Saft von einer halben davon
1 Vanilleschote, ausgekratztes Mark
ca. 80g Zucker (nach Geschmack)
2 Eigelb
1 TL Maisstärke

Für die Kokoscrème:
150g Crème Double
2 EL Puderzucker
1 Limette, abgeriebene Schale
3 EL Kokosraspeln
2dl Sahne
1/2-1 Päcklein Sahnesteif

Zusätzlich:
Frische Beeren (z.B. Erdbeeren und Himbeeren)



Und so geht's:

1. Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Springform mit 20cm Durchmesser mit Backpapier auskleiden und gut ausbuttern. Ca. die Hälfte der Mandelblättchen in die Form geben, so dass der Rand damit bedeckt sind (kleben am Butter).

2. Für den Kokos-Limetten-Kuchen Butter mit 145g des Zuckers und Vanillemark aufschlagen, bis die Masse deutlich heller ist. Limettenschale hinzugeben und kurz untermischen. Die Eier trennen und die Eigelbe einzeln unter die Buttermischung rühren.

3. Ricotta, Kokosraspeln und gemahlene Mandeln unterrühren. Eiweiss steif schlagen und dabei die restlichen 45g des Zuckers einrieseln lassen. Den Eischnee ganz langsam und sorgfältig unterheben.

4. Den Teig in die vorbereitete Form geben und mit den restlichen Mandelblättchen bestreuen. Für ca. 30-35 Minuten in der Mitte des Ofens backen. Nach 30 Minuten die Stäbchenprobe machen. Wenn noch etwas kleben bleibt, noch weitere 5 Minuten backen und abermals die Stäbchenprobe machen. Es sollte nichts mehr am Stäbchen kleben, er sollte aber auch nicht zu lange im Ofen bleiben.

5. Für den Erdbeer-Limetten-Curd Erdbeeren in einen Topf geben, erwärmen und pürieren. Limettensaft, Limettenschale, Zucker und Vanillemark hinzugeben. Eigelb mit Maisstärke und evtl. etwas Wasser verrühren. Die Erdbeermasse ganz langsam zum Eigelb giessen (damit das Eigelb nicht stockt), anschliessend alles zusammen zurück in den Topf geben und unter ständigem Rühren aufkochen und etwas eindicken lassen. Ca. 2/3 des Curds noch warm auf dem Kuchen verteilen, das restliche Drittel wird zu den einzelnen Kuchenstücken dazu serviert.

6. Für die Kokoscrème Crème Double mit Puderzucker und Limettenschale kurz aufschlagen. Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und vorsichtig unter die Crème Double-Masse heben. Zum Schluss noch die Kokosraspel unterheben. Die Crème in einen Spritzbeutel geben und je nach Lust und Laune auf dem Kuchen verteilen. Mit frischen Beeren (ich habe Erdbeeren und Himbeeren genommen) dekorieren.



Die Geschmackskombination von Kokosnuss, Limette und Erdbeere ist schlicht und einfach genial. Die leicht säuerliche, aber doch liebliche Limette passt hervorragend zur Kokosnuss, die Erdbeeren sorgen für eine herrlich fruchtige Note und die Kokoscrème verleiht dem Kuchen noch etwas Cremigkeit, obwohl der Kuchen an und für sich schon saftig genug wäre. Hach ich bin verliebt. Ich wünsche euch viel Spass beim Nachbacken,

eure Sarah



 





Sonntag, 26. März 2017

Schokoladen-Gugelhupf mit Aprikosen, Pekannüssen und Schoko-Popcorn

Lange ist es her seit meinem letzten Gugelhupf. Liegt daran, dass meine geliebte Gugelhupfform während meiner Arbeit in einem Café letzten Sommer falsch behandelt wurde und deswegen unbrauchbar geworden ist. Nun, endlich habe ich für Ersatz gesorgt. Und selbstverständlich musste ich Form bzw. Formen gleich ausprobieren, ich habe mich nämlich gegen eine grosse, dafür aber für zwei kleine entschieden.



In meinem Gugelhupf befindet sich seeehr viel Schokolade, in geschmolzener und, weil es nie genug schokoladig sein kann, in Würfelform. Was die Qualität der Schokolade betrifft wiederhole ich mich gerne: Ich empfehle euch, Zartbitterschokolade mit einem Kakaogehalt von mindestens 60% zu kaufen. Der Geschmack wird dadurch umso intensiver und schokoladiger, es lohnt sich also, etwas mehr Geld darin zu investieren. Zusätzlich haben getrocknete Aprikosen und geröstete Pekannüsse den Weg hinein gefunden. Die Kombination Aprikose und Schokolade mag ich sowieso ganz gerne, zudem sorgen diese getrockneten Früchte für eine angenehm säuerliche und fruchtige Note. Die Pekannuss ihrerseits verleiht ein nussiges Aroma. Das Topping besteht aus Aprikosenmarmelade, getrockneten Aprikosen, Pekannüssen und selbstgemachtem Schokoladen-Popcorn. Ja genau, Popcorn. Veredelt mit Schokolade. Und ich sage euch: Dieses verleiht dem Gugelhupf das gewisse Etwas und harmoniert einfach nur perfekt mit Schokolade, Frucht und Nuss.



Was ihr dazu braucht:

(Für zwei kleine Gugelhupfformen von Nordic Ware à 0.6l oder eine Springform von 20cm Durchmesser)

Für den Schokoladen-Gugelhupf:
125g Butter
100g Zartbitterschokolade
110g Zucker
1 Vanilleschote, ausgekratztes Mark
2dl Milch, zimmerwarm
1 Ei
130g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
20g Kakao
60g Dörraprikosen, in kleine Würfel geschnitten
40g Zartbitterschokolade, grob gehackt
30g Pekannüsse, grob gehackt und geröstet

Für das Topping:
ca. 5 EL Aprikosenmarmelade
3-4 Dörraprikosen, in kleine Würfel geschnitten
10 Pekannüsse, grob gehackt und geröstet

Für das Schokopopcorn:
30g Popcornmais
30g Zartbitterschokolade



Und so geht's:

1. Die zwei Gugelhupfformen gut ausbuttern. Alternativ kann eine Springform von 20cm Durchmesser verwendet werden, diese mit Backpapier auskleiden und ebenfalls ausbuttern. Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

2. Für den Schokoladen-Gugelhupf Butter in kleine Würfel schneiden, Schokolade ganz grob hacken. Beides gemeinsam über einem Wasserbad schmelzen.

3. In einer Schüssel Mehl, Backpulver, Kakao, Salz und Vanillemark vermischen.

4. Schokoladen-Butter-Mischungin eine Rührschüssel geben und kurz etwas abkühlen lassen. Zucker und Milch hinzugeben und mit einem Schwingbesen gut umrühren. Scliesslich noch das Ei beifügen und verrühren.

5. Mehlmischung dazusieben und abermals mit dem Schwingbesen gerade so lange verrühren, bis alles miteinander verbunden ist. Zum Schluss die gehackten Dörraprikosen, die Schokowürfel sowie die gehackten und gerösteten Pekannüsse unterheben.

6. Den Teig in die vorbereiteten Gugelhupfformen giessen und für ca. 20-25 Minuten backen. Nach der Backzeit die Stäbchenprobe machen. Alternativ den Teig in die vorbereitete Springform giessen und ebenfalls 25 Minuten im Ofen lassen. Wenn der Kuchen die Stäbchenprobe nicht besteht, einfach noch für 5 weitere Minuten im Ofen lassen und dann nochmals kontrollieren.

7. Für das Topping Aprikosenmarmelade in einen Topf geben und zum Kochen bringen, so kann sie noch etwas eindicken. Noch heiss über die Gugels oder den Kuchen giessen und nach Wunsch verteilen. Die gehackten Dörraprikosen sowie die gehackten und gerösteten Pekannüsse darüber streuen.

8. Für das Schokoladen-Popcorn Popcorn herstellen. Ich habe eine Popcorn-Maschine, wodurch das sehr einfach geht. Alternativ einfach ein kleines bisschen Öl in eine Bratpfanne geben, erwärmen, den Popcornmais hinzugeben und mit einem Deckel abdecken. Warten, bis das Popcorn entstanden ist. Wer das Popcorn nicht selber machen mag, kann sich natürlich auch Schokoladenpopcorn kaufen. Wobei dieses deutlich süsser ausfallen dürfte. Zartbitterschokolade über einem Wasserbad schmelzen, über das Popcorn giessen und gut verrühren, so dass alles schön mit Schokolade ummantelt ist. Anschliessend auf den Gugels oder dem Kuchen verteilen.



Diese Kreation ist einfach nur köstlich. Denn schokoladiger und saftiger geht es fast nicht mehr. Und trotzdem kommt, dank den getrockneten Aprikosen eine leicht fruchtig-säuerliche Note durch und die Pekannüsse geben dem ganzen ein nussiges Aroma. Und als wäre das noch nicht genug, gibt's noch Schokoladenpopcorn on top. Hach, himmlisch, ich sage euch. Viel Spass beim Ausprobieren,

eure Sarah.